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GPS Track Auswertung am PC

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GPS Track Auswertung am PC

Aufbereitung und Analyse von GPS Tracks mit
der Freeware GPS-Track-Analyse.NET

Auf der Suche nach einem Tool, zur Auswertung von Logfiles von GPS Loggern und Navigationsgeräten stieß ich auf die Software "GPS-Track-Analyse.NET" von Dipl.-Ing. D. Domin. Diese Software bietet erstaunliche Features zur Analyse und Präsentation von GPS Logfiles. Und das fast schon unglaubliche daran: die Software ist Freeware!

GPS Track Analyse nach einlesen eines LogfilesNach dem Import eines Logfiles (die Software unterstützt dabei die unterschiedlichsten Formate), sieht man sofort ein Höhen- und Geschwindigkeitsprofil der gefahrenen Strecke (naaa, wieder mal zu schnell unterwegs gewesen? ;o))

Sollten bei einer Tour vom Logger mehrere Logfiles aufgezeichnet worden sein, kann man diese nun zusammenführen und einen zusammenhängenden Track generieren lassen.

Die Software bietet nun eine Menge an Funktionen zur statistischen Bereinigung der aufgezeichneten Logfiles, da bei der Trackaufzeichnung u.a. auch Fehlerpunkte entstehen können, die mit der tatsächlichen Position nichts zu tun haben. Die neuste Version bietet nun sogar die Möglichkeit, einzelne Punkte des Tracks direkt in Google Maps™ darstellen zu lassen.

3D Höhenprofil, generiert von GPS-Track-Analyse.NETStatistische Auswertung eines Logfiles mit GPS Track Analyse.NETFür Schleswig-Holstein vielleicht nicht ganz so spannend ist die 3D Darstellung des Höhenprofils der gefahrenen Strecke (wenn die Höhe vom Logger mit aufgezeichnet wurde). Aber wir Schleswig-Holsteiner fahren ja auch mal in etwas "hügeligere" Regionen und da wird's dann ganz spannend, das auch mal im 3D Profil zu sehen.

Zusätzlich kann man mit der Software auch Fotos, die man auf einer Tour geschossen hat, mit dem Track verknüpfen.

Die statistische Auswertung der Trackfiles ist wirklich sehr umfassend. Neben Start- und Endzeit der Aufzeichnung, gibt es Daten zur gesamten gefahrenen Strecke, die maximale Gechwindigkeit (*reusper* ;o)), Pausenzeiten, Durchschnittsgeschwindigkeiten, minimale und maximale Höhe, gesamt überwundene Höhendifferenzen, und und und...

Für den Datenexport und zur weiteren Verwendung hat GPS-Track-Analyse.NET auch einiges parat. So kann man die bearbeiteten Tracks als GPX Files exportieren (z.B. für Garmin™ MapSource), als KML bzw. KMZ Datei für Google Maps™ und Google Earth™ oder als komplettes Projekt mit allen Files und HTML Seiten zur Anzeige der Analysen. Dabei können sogar eigene Seitenvorlagen verwendet werden.

Die Software hat aber noch einiges mehr zu bieten. Ich habe hier nur mal die von mir am meisten verwendeten Features genannt. Weitere Infos und das Programm selbst gibt es auf der Webseite des Programmierers: http://www.gps-track-analyse.de.

An dieser Stelle mal ein ganz herzliches Dankeschön und ein "Linke zum Gruß" ;o) an
Dipl.-Ing. Dietmar Domin für diese tolle Software!! Und natürlich auch dafür, dass er sie als Freeware zur Verfügung stellt! 


Darstellung und Publizieren von Tracks
in Google Earth™ und Google Maps™ Kartendienst

Das native Format zur Darstellung von georeferenzierten Daten in Google Maps™ und Google Earth™ Kartendienst, ist das KML Format (Keyhole™ Markup Language). Dabei handelt es sich um einen Dialekt von XML. Das ebenfalls zur Darstellung geeignete KMZ Format ist nichts anders als eine gezippte KML Datei. So, das muss reichen an technischem Hintergrund. ;o) Ab zur praktischen Anwendung:

Um eine Route, einen Punkt oder einen Track in Google Earth™ oder Google Maps™ anzeigen zu lassen, benötigt man die Daten also im KML Format. Eine Möglichkeit zur Konvertierung ist die oben genannte Software GPS-Track-Analyse.NET.

Eine weitere Möglichkeit besteht über die Software "locr", mit der man Fotos mit einem Track verknüpfen kann. Mit dieser Software kann man einen aufgezeichneten Track direkt in Google Earth™ darstellen lassen, den man dann von dort aus direkt als KML oder KMZ Datei speichern kann.

In Google Earth™ kann man diese KML und KMZ Dateien einfach über den Dialog "Datei" > "Öffnen" der Karte hinzufügen.

In Google Maps™ ist es ein bisschen komplizierter. Aber nur ein bisschen ;o). Hat man einen Track in das KML oder KMZ Format umgewandelt, braucht man diesen nur auf einen zur Verfügung stehenden WebSpace hochzuladen. Hat man das erledigt, kann man in der Sucheingabe in Maps (siehe roter Pfeil), den auf dem WebSpace abgelegten Track aufrufen.

Bei der Eingabe des Links ist allerdings zu beachten, dass unbedingt das führende "http://..." mit eingegeben werden muss.

Analog funktioniert das natürlich nicht nur mit Tracks, sondern auch mit Punkten und Routen. Großer Vorteil dieser Variante: Man kann seine Daten sehr gut mit anderen über das Internet teilen, die Karten auf eigenen Seiten einbinden oder den Link auch per Email verschicken. Dafür befindet sich rechts über der Karte der Button "Link", bei dem der Email Link, bzw. der Code zur Einbindung als IFrame auf den eigenen Seiten angezeigt wird. Einige Beispiele findet Ihr auch auf diesen Seiten, z.B. beim Tourbericht zur Harztour 2008.


Fotos einer Tour mit GPS Tracks verknüpfen

Da fährt man durch die Gegend, schaut mal hier und schaut mal dort, biegt mal dort ab und mal da... und macht dabei natürlich auch eine Reihe von Fotos. Wo man gewesen ist, sieht man ja nun anhand der Track Aufzeichnung ;o). Doch wo ist das eine oder andere Foto entstanden?! Dafür gibt es das sogenannte "Geotagging". Fotodateien können mit so genannten "Geo Tags" versehen werden, die die geographischen Koordinaten des Aufnahmestandortes beinhalten.

Für das automatische Geotagging nutze ich die Software von locr, einer Community für georeferenzierte Fotos.

Bevor es los geht, sollte man die interne Zeit der Kamera mit dem Rechner an dem die Bearbeitung stattfinden soll, synchronisieren. Ist dies geschehen, kann es los gehen. Logger einschalten, Tour fahren und dabei ordentlich bei jeder Zigarettenpause Fotos schießen ;o).

Am heimischen Rechner lädt man die Logfiles auf den PC, ebenso die Fotos von der Tour. Dann braucht man nur noch die Software zu starten, wählt die entsprechenden Logfiles und Fotos aus und lässt diese das automatische Geotagging durchführen. In Abhängigkeit der Aufnahmezeit der Bilder und der Zeit innerhalb des Logfiles werden die Fotos damit den geographischen Koordinaten des Aufnahmepunktes zugeordnet.

Nun kann man sich das Ganze auch noch in Google Earth™ anzeigen lassen und dort als KML File speichern. Will man die Fotos und den Track im Internet publizieren, sollte man innerhalb des KML Files den lokalen, relativen Link zu den Fotos noch in einen absoluten Internetlink umwandeln, damit die Fotos auch korrekt angezeigt werden

Das Ergebnis kann dann z.B. so aussehen:

Größere Kartenansicht

Heute gibt es allerdings bereits verschiedene Kameras, die einen GPS Empfänger eingebaut haben und die den Fotos die notwendigen Geotags automatisch bei der Aufnahme zuordnen.


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