• Mit dem Motorrad durch den Harz - Ostharz und Kyffhäuser Gebirge •

Motorrad Harz-Tour 2008 | Ostharz und Kyffhäuser

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Motorrad

Harz Tour 2008

Ostharz und Kyffhäuser

14.07.2008 - Tour in den Ostharz

Tourdaten:

Streckenlänge: 244 km
Minimale Höhe: 159,3 m
Maximale Höhe: 671,8 m
Zeitraum inkl. Pausen: 9,37 h
Detaillierte Tour-Analyse aufrufen (inkl. Höhenprofil und GPS Daten)

GPS Track zur Tour Ostharz & Kyffhäuser:

Anzeige in Google Maps™ Kartendienst

Ursprünglich geplante Tour in Google Maps™ Kartendienst anzeigen

Nach einem gemütlichen Frühstück im Harz Break Hotel starteten wir in Richtung Ostharz und Kyffhäuser. Bereits am Morgen musste Anke noch einmal zur Tankstelle, um den Luftdruck an Ihrer Bandit zu prüfen, da sie scheinbar einiges an Luft verlor - und das sollte im Tagesverlauf noch schlimmer werden...

Rauchpause in ZorgeWurst- und Pippipause in Netzkater - Man beachte die sich in der Reihe von Bandits schamhaft hinter einer Jacke versteckende XJR 1300 ;o) Ich fahr ne Bandit, doch ne... *sing*Pause auf dem Parkplatz an der RappbodetalsperreÜber Bad Sachsa und Wieda ging es in einem kurzen Schlenker über eine ziemlich versteckte Nebenstrecke nach Zorge, wo wir eine erste kleine Zigarettenpause einlegen (ein rauchender TourGuide sorgt einfach automatisch für eine pausenreiche Fahrt ;-)).

Von dort aus ging es über Unterzorge, Ellrich Appenrode und Illfeld weiter nach Netzkater, einem bekannten Motorradtreffpunkt an der B4, wo Horst seiner Leidenschaft für Thüringer Bratwürste ausgiebig fröhnen konnte.

Nach der Pause ging es über die kurvenreiche B81 weiter in Richtung Hasselfelde und über die B242 in westlicher Richtung über Trautenstein nach Tanne und dort über die L96 nach Königshütte (Harz).

Und ab dort wurden die Offroadeigenschaften der Straßenbikes getestet. Entlang der Kalten Bode ging es über eine DDR Betonplatten-"Straße" Richtung Osten nach Susenburg und Hahnenkopf.

Irgendwann ging die Betonplattenstraße in eine Schotterpiste über und wir fuhren durch ein Rodungsgebiet, in dem kein Baum mehr stand.

Diese Straße ist in Google Maps™ nicht mal durch einen Strich markiert, sondern war nur in Garmin MapSource zu finden. Schließlich erreichten wir Rübeland, wo wir uns in Richtung Rappbodetalsperre orientierten und auf dem dortigen Parkplatz die nächste Rast einlegten.

Tankstopp in BergaDinkle Wolken über dem KyffhäuserWeiter ging es über Almsfeld, Altenbrak, Treseburg, Allrode, Bärenrode, Güntersberge und Breitenstein immer weiter in Richtung Kyffhäuser. Über Stollberg und Rottleberode nährten wir uns Berga. Dort der Schock. Die Straße nach Kelbra in Richtung Kyffhäuser war gesperrt. Sollte wie schon einmal im vergangenen Jahr die Kyffhäuserauffahrt gesperrt sein? Wieder keine 36x Kurven? Das durfte nicht sein. Wir legten in Berga einen kurzen Tankstopp ein und ich fragte die Kassiererin, ob denn eine Möglichkeit bestünde, nach Kelbra zu kommen und die Nordauffahrt des Kyffhäuser zu nutzen. Glücklichereise bejate sie dies und wies uns auf eine Umleitung über Roßla hin. Bereits dort sahen wir dunkle Wolken über dem Kyffhäuser hängen, die nichts Gutes ahnen ließen...

Über Roßla erreichten wir Kalbra und am Fuße des Kyffhäuser auf dem Parkplatz legten wir kurz eine veränderte Fahrreihenflge fest. Und so schraubten wir uns dann die 36 Kurven nach oben... wobei leider ein Großteil der Gruppe hinter einen schleichenden Auto hinterherfahren musste und die bereits in Lauerstellung wartenden Mitglieder von blau-silber (grün-weiß) ein Überholen als wenig ratsam erschienen ließen...

Mittagspause auf dem Kyffhäuser - alle wollen unter den Sonnen-(Regen-)Schirm ;o)Oben angekommen fuhren wir dann zur Gaststätte am Fuße des Kyffhäuser Denkmals, wo wir - zusammengepfercht unter einem als Regenschirm umfunktionierten Sonnenschirm - eine kurze Mittagspause einlegten (Horst gönnte sich natürlich eine Rostbratwurst). Und dann setzte tatsächlich der befürchtete Regen ein...

Eigentlich wäre geplant gewesen, von hier aus über Bad Frankenhausen in einem großen Bogen am östlichen Harzrand entlang, die Rückfahrt anzutreten. Aber ein Großteil der Gruppe wollte doch lieber möglichst ohne große Umwege zurück ins Hotel, wo am Abend auch noch gegrillt werden sollte. So traten wir im strömenden Regen die Nord-Abfahrt des Kyffhäusers an... selbst die Freunde und Helfer hatten bereits ihre Sachen zusammen gepackt und waren verschwunden - aber was bringt das bei derart nassen Straßen... ;-)

Warten auf Peter vom Harz Break in BergaNach Roßla - der Regen hatte mittlerweile glücklicherweise aufgehört - führte uns mein Navi dann leider auf eine "Nebenstrecke", die beim besten Willen mit Motorrad so gut wie nicht befahrbar war, so dass wir umdrehen mussten. Während dieses kleinen Stopps allerdings erreichte mich eine Nachricht von Peter, dem Betreiber des Harz Break, der auch mit dem Motorrad unterwegs war und wissen wollte, wo wir sind, um sich mit uns zu treffen. Wir vereinbarten also als Treffpunkt die Shell-Tankstelle in Berga und machten uns dorthin auf den Weg.

Nicht mal 25 Min. nach dem Anruf kam Peter auf die Tankstelle gedüst, der sich zum Zeitpunkt des Anrufes allerdings etwa auf der Höhe von Hasselfelde befunden hatte... über die dabei produzierte Durchschnittsgeschwindigkeit sage ich jetzt mal lieber nichts.


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Nach einem Vorschlag aus der Gruppe entschloss ich mich, Peter zu bitten, eine schnelle Gruppe zu übernehmen, so dass die etwas flotteren Fahrer sich nochmal etwas austoben konnten. Wir trennten uns also und Peter düste mit Coedl *g*, Joe und Timo davon - und zwar gleich erstmal in die falsche Richtung ;-) ... Ich fuhr mit der Tourer-Truppe dann zurück bis Rottleberode und bog dort Richtung Westen nach Buchholz, Neustadt (Harz) und Niedersachswerfen ab. Von dort ging es weiter über Woffleben, Obersachswerfen, Neuhof und Tettenborn auf kürzestem Weg zurück nach Bad Lauterberg ins Harz Break Hotel.

Timo sucht Ankes Loch ;o)Ankes Suzuki Bandit mit demontiertem HinterradDort überprüfte Anke noch einmal ihren Luftdruck am Hinterreifen und musste feststellen, dass sie schon wieder 0.5 bar verloren hatte. Glücklicherweise hatten wir Timo dabei, der mit seinen Moppeds im "Servicemobil" angereist war und über genügend Schrauberkenntnisse verfügt, um sich der Sache anzunehmen...

Timo demontierte also kurzerhand Ankes Hinterrad (besser gesagt, das Hinterrad von Ankes Motorrad) und begab sich auf Lecksuche - und er wurde fündig. Nun machten sich Anke und Peter auf die verzweifelte Suche nach einem passenden Reifen. Leider war am Abend noch nicht abzusehen, ob es kurzfristig einen passenden Reifen geben würde, aber am nächsten Morgen würde weiter telefoniert werden...

Während der Reifendemontage stieß auch noch Ellen zu uns, die an einigen weiteren Touren bzw. Tourenabschnitten im folgenden teilnahm.

Bei lecker Grillwurst (Horst war mehr als glücklich) und Steaks, und natürlich bei einigen Schierker und Bierchen ließen wir diesen ereignisreichen Tag ausklingen.


Video zur Tour:

 


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