• Bikerhotel im Harz - Urlaub im Bikerhotel Harz Break (Bad Lauterberg) - 6 Tage Kurvenknacken mit Übernachtung im Bikerhotel •

Urlaub im Bikerhotel "Harz Break"

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Motorrad

Motorrad Urlaub im Bikerhotel
Harz-Break in Bad Lauterberg

Deutschland ist schön, seine Landschaften...

... weltberühmt? Mehr als positiv überrascht war ich von der Tour in den Harz. Als Kind gegängelt, dort irgendwelche Spaziergänge und Tagestouren mit den Eltern machen zu müssen, als Student auf Exkursionen über die Berge getrieben und in Bergwerke gescheucht worden zu sein, waren meine Erinnerungen an den Harz eigentlich nicht sonderlich positiv...

Aber dann kam nun vom 14. - 21. Juli 2007 ein Motorradurlaub im Harz dazu und meine Meinung änderte sich schlagartig....


Samstag, 14. Juli 2007

Tag der Anreise. Das Wetter in den letzten Wochen war eigentlich eher eine Zumutung. Doch prompt mit Tourstart wurde es warm, sonnig und schön. Morgens um 08.00 Uhr in Kiel gestartet, ging es über die B404 Richtung Schwarzenbeck, von dort auf die B209, bei Lauenburg über die Elbe, weiter nach Lüneburg, dort auf die B4 Richtung Uelzen, bei Sprakensehl auf die B244, die über Wittingen, Helmstedt und Wernigerode bis nach Elbingerode im Harz führt. Dann weiter über die B27 über Braunlage bis nach Bad Lauterberg ins Bikerhotel "Harz Break".

Bis zum Beginn der B244 ist die Strecke leider relativ dröge gewesen, aber ab der B244 wurde es auch landschaftlich interessant und schön. Auf der B27 konnte man dann schon erahnen, was einen an Kurven im Harz erwarten würde... ;-)

Nach ca. 420 km gemütlicher Anfahrt kamen wir gegen 17 Uhr im "Harz Break" an und wurden von Peter und Hermann, sowie ihren Frauen Gabi und Conni, die allesamt selbst Motorrad fahren, mehr als herzlich empfangen. Sogleich gab es die ersten Benzingespräche und philosophische Diskussionen über verkleidete und nackte Motorräder... *g*. Nach Abladen, Auspacken und Abduschen kam dann gemütliches Abhängen bei dem ein oder anderen gepflegten Bierchen auf der Terrasse.


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Sonntag, 15. Juli bis Donnerstag, 19 Juli 2007

Zwei Kieler im Harz - Gunni mit Suzuki Bandit 1200Zuerst wurde der Westharz erkundet. Von Bad Lauterberg ging es Richtung St. Andreasberg und von dort einmal kreuz und quer durch den Naturpark Harz. Die Strecken waren allesamt ziemlich kurvenreich und zumeist gut ausgebaut. Nur einige Nebenstrecken waren ziemliches Flickwerk, aber mit einer gesunden "das passt schon irgendwie"-Einstellung, waren auch diese Strecken zu bewältigen.

Am folgenden Tag ging es Richtung Ostharz. Landschaftlich absolut wundervoll, romantische und abgeschiedene Strecken mit tollen Kurven. Leider gab es einige Straßenbauarbeiten, so dass der ein oder andere Abschnitt mit dicker Rollsplittschicht dabei war... aber auch das war halb so schlimm. Ganz besonders hervorzuheben ist das kleine Örtchen Stolberg (Harz). Wundervoll renovierte Fachwerkhäuschen und in einem kleinen Café gab es tatsächlich Kaffee und ein Stück hausgemachten Kuchen für schlappe 3 Euronen... so was soll man im Harz in der Saison erstmal finden...

Blick auf den Kyffhäuser - KyffhäuserdenkmalNatürlich darf bei einer Tour durch den Ostharz ein Abstecher zum Kyffhäuser nicht fehlen. Bereits die Schlangenlinien auf der Karte versprachen viel *g*.

Wow. Kehren ohne Ende. Ein "Achtung Kurven" Schild mit einem unscheinbaren 36x darunter zauberten ein Leuchten in die Augen und dann ging es hoch... rechts, links, die Dicke von der einen auf die andere Seite werfen, Angstkantenreduktion par Excellance.

Angekommen auf dem Gipfel am Restaurant wurden wir begrüßt mit einem "wenn ihr zum Denkmal hoch wollt, könnt ihr Jacke und Helm auch im Restaurant deponieren. Ist ja ziemlich heiß heute" - Der Wirt fährt nämlich selbst Motorrad, bei der Lage seines Restaurants auch kein Wunder *g*...

Die folgenden Tage erkundete ich weiter möglichst viele Straßen im Harz und auch der ein oder andere weitere Abstecher zum Kyffhäuser war dabei *g*. So kamen alleine im Harz 1.244 km reine Tourenstrecke zusammen. Und davon 99.9% Kurvenstrecke...

Abends saß man gemütlich im Harz Break Hotel in der dazu gehörenden Musik Kneipe bei dem ein oder anderen Bierchen, manchmal auch mit lecker Grillwurst und Fleisch und sprach über die gefahrenen Touren und Erlebnisse. Alles in allem eine super Tour mit klasse Strecken, die an Mensch und Maschine durchaus ihre Herausforderungen stellte. Zum Kurventraining war diese Tour absolut geeignet, die Landschaft ist eine Wucht und wenn nicht gerade Dänen mit einer panischen Angst vor nicht ganz gerade verlaufenden Straßen vor einem fahren hat man super Spaß auf den Strecken ;-). Das Wetter hat auch super mitgespielt und bis auf den ein oder anderen kleinen Schauer, den man jedoch geschickt im Hotel verbrachte, schien die Sonne bei warmen Temperaturen...


Freitag, 20. Juli 2007

Rücktour. Morgens Sachen packen und vor dem Frühstück schon mal die Satteltaschen und Gepäckstücke auf dem Bike befestigen. Nach großer Verabschiedung im Biker Hotel stehen nun 420km Rückfahrt bevor, aber nach den Tagen im Harz ist man ja trainiert und übersteht auch dies ohne größere Probleme... von leichten Schmerzen im Hinterteil mal abgesehen... ;-). Nur bei Lauenburg gab es durch eine Baustelle leider einen längeren Stau, der noch mal alle Kondition forderte. Zu Hause angekommen flog dann das Gepäck erstmal in die Ecken und ich mit Schwung auf´s Sofa...


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Resümee und Ausblick

Es war eine tolle Tour mit super Strecken und einer tollen Landschaft.

Das Hotel "Harz Break" ist einzigartig und ich kann Peter und Gabi nur wünschen, dass ihr Konzept "Biker Hotel mit Musik-Kneipe von und für Biker" weiter so gut aufgeht, wie bisher. Denn ein solcher Anlaufpunkt in einer so tollen Motorrad Gegend ist das Beste, was einem bikenden Harztouristen passieren kann und die Hotel Crew ist mehr als in Ordnung! LINKE ZUM GRUSS AN EUCH ZWEI!


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