• Ein Wochenende im HARZ BREAK HOTEL in Bad Lauterberg •

Harz - Eine Woche Kurvenräubern

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Motorrad

Einmal Harz ist zu wenig...

... deshalb gab es eine zweite Auflage *g*

Nachdem ich Mitte Juli bereits einige Tage im Harz verbracht hatte (Bericht dazu hier), und von der Landschaft und den Kurven mehr als begeistert war, stieß ich durch Zufall im Forum von www.netbiker.de auf eine dort von Claudia (eishexe) organisierte Tour, der ich mich spontan anschloss.

Und wie es der "Zufall" wollte, landeten wir wieder im Harz Break Hotel,, wie bei der letzten Tour.


Freitag, 24. August 2007

Treffen auf der Raststätte "Harburger Berge" an der A7. Nachdem ich bereits Tags zuvor nach Hamburg gefahren war, hatte ich glücklicherweise eine recht kurze Anreise zum Treffpunkt.

Letzte Rast vorm HarzLetzte Rast vorm HarzDort traf ich auf Dieter, Timo und Claudia, die die Tour organisiert und im Netbiker Forum angeboten hatte. Gesehen, verstanden, das versprach eine lustige Tour zu werden.

Die Anfahrt erfolgte über die A7, dann ab Abfahrt Soltau Süd über die B3 Richtung Celle. Dort legten wir eine kleine, zweite Frühstückspause ein. Allerdings gönnte ich mir, im Gegensatz zum Rest der Truppe eine Pizza von meinem "Pizzamann" aus Jugendzeiten, da ich ursprünglich aus Celle komme.

Von Celle aus ging es über die B214 nach Braunschweig, weiter über die Autobahn und die B6 nach Bad Harzburg über die B4 nach Braunlage und von dort über die B27 zur Unterkunft im Harz Break Bikerhotel.

Ab der B6 hatte ich die Führung der Truppe übernommen, da ich ja wusste, wo das Hotel liegt und bei einem Blick in den Rückspiegel dachte ich noch: "Hui, nu hast Du die Heizer aber abgehängt" - abends, im Hotel beim Bierchen wurde mir diese Illusion leider genommen, als die Frage kam "Sag mal Gunnar, hast Du die 'Blau Weißen' gar nicht gesehen? Der Eine hing doch schon an der Funke..." Öööhmmm... nö! *g*

Motorräder vorm Harz Break Hotel in Bad LauterbergAls wir im Hotel ankamen, wurden wir von Peter, Hermann und Gabi mit einem großen Hallo wieder freundlich empfangen und nachdem wir ein bisschen durchgeschnauft und unsere Zimmer bezogen hatten, ging es los zur ersten kleinen Erkundungstour in die nähere Umgebung.

Von Bad Lauterberg aus ging es Richtung St. Andreasberg. Nachdem Road Captain Claudia sich dort spontan entschloss, doch eine etwas größere Runde zu fahren, ging es über Sonnenberg und Braunlage zurück nach Bad Lauterberg ins Hotel. Dort warteten bereits Jörg und Johann aus Westerstede, die ebenfalls an der Tour am nächsten Tag teilnahmen. Nachdem wir uns gestärkt hatten, saßen wir noch gemeinsam bei dem ein oder anderen Bierchen zusammen und freuten uns auf die Tour am nächsten Tag...


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Samstag, 25. August 2007

Sonnenschein und bestes Wetter. Wer hätte das gedacht nach so vielen Wochen Dauerregen...

Claudia, die die Tour geplant hatte, führte uns an diesem Tag schnurstracks Richtung Ostharz. Über Elbingerode ging es weiter durch Rübeland, vorbei an einigen zu besichtigenden Tropfsteinhöhlen, zur Rabbodetalsperre, deren Staumauer ein Tunnel vorgelagert ist, der für seine "Soundcheckeigenschaften" bekannt ist... *g*.

Blick ins Bodetal im HarzMotorrad Rast im BodetalWeiter ging es über Altenbrak durch das Bodetal, dessen ursprüngliche Landschaft mit naturbelassenen Mischwäldern und alten Fachwerkhäusern an eine andere Zeit erinnert. In Treseburg machten wir einen kleinen Stopp und fuhren von dort aus weiter nach Stolberg. Leider sind die Zufahrtsstraßen, wie bereits beim letzten Besuch, noch immer gefräst und geflickt, was bei einer vor uns fahrenden Gruppe zu einem mehr als vorsichtigen Fahrstil führte ;o) ...

In Stolberg, in dem an diesem Tag auf jeden Einwohner mindestens ein Motorradfahrer zu kommen schien (was sich in einer gewissen Parkplatznot ausdrückte), machten wir eine kleine Kaffeepause und fuhren weiter in Richtung Süd-Osten zum Kyffhäuser. Obwohl uns die Bedienung im Kaffee in Stolberg mindestens eine Tankstelle auf dem Weg dorthin versprach, konnten wir keine finden... und dann war er auch schon aus der Ferne zu sehen. Der Kyffhäuser. In gespannter Erwartung des mir ja schon bekannten "Vorsicht Kurven 36x Schildes" nährten wir uns dieser Herausforderung für jeden Motorradfahrer...

Doch da, kurz vor der Auffahrt zum Kyffhäuser in Kelbra, was mussten wir da sehen? "Durchfahrt verboten"! Nur im Ort? Die ganze Strecke? Oh nein, warum heute?! Claudia folgte zuerst der ausgeschilderten Umleitung, in der Hoffnung, um den Ort herum doch noch zur Nordauffahrt des Kyffhäusers zu kommen... aber mit jedem Kilometer wurde klarer: wir werden komplett um den Berg herum geführt. Wie sich später herausstellte, war die Nordauffahrt des Kyffhäusers an diesem Tage wegen einer Veranstaltung gesperrt *grmpf*.

Rast in Stolberg im HarzTankstopp in Bad FrankenhausenAm Südrand des Kyffhäusers in Bad Frankenhausen angekommen, mussten die durstigen Maschinchen erstmal mit Futter, sprich Treibstoff, versorgt werden. Claudia entschloss sich, von dort den Kyffhäuser in östlicher Richtung zu umfahren um von dort aus irgendwann auf die B242 zu treffen, was auch hervorragend klappte.

Der B242 in westlicher Richtung folgend, kehrten wir im Harzgerode im Diner Route 242 ein. Höchst interessant das Rahmenprogramm, das sich uns dort bot, während wir eine Stärkung zu uns nahmen: Quads, die auf zwei Rädern fuhren, Bikes, die auf einem Rad fuhren, Motoren, deren Drehzahlvermögen nicht im roten Bereich zu enden schienen... das örtliche Krankenhaus und die örtliche Motorradwerkstatt können sich sicher nicht über mangelnde Kundschaft beklagen...

Nachdem wir in Harzgerode wieder aufgebrochen waren und unsere Fahrt in Richtung Westen auf der B242 wieder aufgenommen hatten, ging es in Güntersberge über Landstraßen Richtung Allrode, Treseburg, Altenbrak und in Almsfeld trafen wir auf die B81, die wir dann in südwestlicher Richtung befuhren. Bester Straßenbelag, feine Kurven, breite Straßen... der Run auf der B81 machte mächtig Spaß... ;o))

Über Illfeld, Appenrode und Ellrich, ging es weiter nach Bad Sachsa und dort war dann auch schon die "Heimat" ausgeschildert... auf kürzestem Wege ging es dann zurück nach Bad Lauterberg, wo wir noch einen Tankstopp einlegten. Leider musste Jörg hier feststellen, dass die Batterie seiner Maschine keinen Saft mehr lieferte und wurde daher von seinem Kumpel Johann mit höchstem Engagement und unter Aufbringung aller Kräfte angeschoben. Wie sich am nächsten Morgen herausstellte, waren alle Reaktivierungsversuche der Batterie erfolglos geblieben und die beiden konnten ihre Heimreise nur mit Anschieben und Überbrücken beenden.

Am letzten Abend gab es dann noch lecker Grillen im Hotel und bei Schierker und Bier wurde über die gefahrene Tour und das Erlebte philosophiert... ;o) Hier entschloss ich mich spontan - mit ein wenig Nachdruck von Hermann, noch einen Tag länger im Harz zu bleiben...


Sonntag, 26. August 2007

Nachdem sich Jörg und Johann nach dem Frühstück bereits auf den Weg in die Heimat aufgemacht hatten, und der Rest der Truppe sich im Hotel verabschiedet hatte, fuhr ich mit Claudia, Timo und Dieter noch zum Torfhaus. Da muss man ja zumindest einmal gewesen sein ;o)) ... nach einem kurzen Blick auf den Brocken und einem wesentlich längeren Blick auf die anderen Motorradfahrer und ihre Maschinen folgte dann die Verabschiedung der Truppe, die sich von dort aus auf den Heimweg machte.

Motorräder am TorfhausIch machte von dort aus noch eine kleine Tagestour. Vom Torfhaus aus ging es zurück Richtung Braunlage, dort auf die B242 Richtung Osten über Sorge, Tanne und Traunstein nach Hasselfelde, wo ich auf die B81 in Richtung Süden abbog. Über Illfeld, Appenrode und Ellrich ging es nach Zorge und von dort auf einer kaum befahrenen Strecke Richtung Braunlage. Letztere Strecke war derartig wenig befahren, dass der grüne Moosschleier, verursacht durch die dichten Tannen, noch auf der Straße zu erkennen war.

Irgendwo zwischen Zorge und BraunlageNur 3 Autos und ein Motorrad begegneten mir auf dieser Strecke... Von Braunlage aus fuhr ich über Oderhaus Richtung St. Andreasberg und von dort aus über Silberhütte Richtung B27, um nochmal in den Genuss der dortigen Kurven im Bereich des Oderstausees zu kommen. Nach einem kleinen Schlenker ging es über Wieda Richtung Bad Sachsa und von dort aus schließlich wieder nach Bad Lauterberg.

Am Abend saßen Peter, Hermann, einige andere Gäste und ich dann noch bei einigen Bierchen und Schierker zusammen und philosophierten über Motorräder, Fahrkünste und Strecken... und natürlich über verkleidete und nackte Maschinen ;o))


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Montag, 27. August 2007

Tag der Abreise. Noch schien die Sonne, aber es war bereits ziemlich kühl... und wie immer fiel der Abschied schwer ;o) ...

Von Bad Lauterberg aus ging es über die B27 Richtung Wernigerode, wo es leider einen kleinen Stau gab, da auf einer Kreuzung ein Lieferwagen brannte... von dort aus weiter über die B244, die leider an einigen Stellen voll gesperrt war, ohne dass eine Umleitung ausgeschildert war. Schließlich ging es über Helmstedt (wo wieder ein brennender PKW stand (war war da nur los..)) weiter Richtung Wittingen und über die B4 Richtung Uelzen und Lüneburg. Und nun ging es los. Eiskalter Regen und ich nur die Leder-Sommer-Kombi dabei... mehr oder weniger schlotternd ging es weiter über die B209 nach Lauenburg und Lübeck, schließlich auf die B404 / A21 weiter Richtung Kiel ... völlig durchgefroren und nass parkte ich die Dicke vor der Tür, brachte meine Sachen nach oben und dann die Dicke in die Garage... geschafft. ;o)


Resümee

Claudia ((eishexe) mit ihrer Honda CBREs war eine tolle Tour und ich hätte nicht gedacht, Hermann, Peter und Gabi vom Harz Break Hotel so schnell wieder zu sehen.

Die Truppe war super in Ordnung und wir hatten viel Spaß.

An dieser Stelle sei auch Claudia für die Vorbereitung, Organisation und Tourplanung noch einmal herzlich gedankt und auf ihren "verhexten" Tourbericht *g* hingewiesen. Trotz der vielen Kilometer bei meiner letzten Tour, gab es tatsächlich noch so manche Strecke, die ich bisher nicht kannte!

Viele Grüße auch an alle Mitfahrer, ich würde mich freuen, wenn wir noch die ein oder andere Tour zusammen fahren würden!

Und last but not least natürlich auch viele Grüße ans Harz Break Hotel mit Peter, Hermann und Gabi! Wir sehen uns bei Zeiten wieder! ;o)


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